Erdgasqualität – Warum Erdgas nicht überall gleich ist
Nicht jedes Erdgas besitzt die gleiche Zusammensetzung. Je nach Herkunft unterscheidet sich der Anteil von Methan und weiteren natürlichen Bestandteilen.
Nicht jedes Erdgas besitzt die gleiche Qualität
Der Methangehalt bestimmt den Energiegehalt
H-Gas enthält mehr Energie als L-Gas
Deshalb erfolgt die Abrechnung in Kilowattstunden
Wodurch unterscheidet sich die Erdgasqualität?
Die Qualität von Erdgas wird hauptsächlich durch seine chemische Zusammensetzung bestimmt.
Einfluss haben unter anderem:
natürliche Begleitgase
Herkunft des Erdgases
Aufbereitung vor der Einspeisung
Mischung verschiedener Gasquellen
Je höher der Methangehalt, desto höher ist in der Regel auch der Energiegehalt.

Welche Auswirkungen hat die Erdgasqualität?
Die Erdgasqualität beeinflusst:
- den Brennwert
- den Heizwert
- die Gasumrechnung
- den Energiegehalt pro Kubikmeter
Deshalb können zwei identische Gasvolumina unterschiedlich viele Kilowattstunden enthalten.

Warum ist die Erdgasqualität für Unternehmen wichtig?
Diese Unterschiede beeinflussen unter anderem den Brennwert, den Heizwert und damit den tatsächlichen Energiegehalt des Erdgases.
Aus diesem Grund wird Erdgas vor der Abrechnung nicht nur nach seinem Volumen, sondern nach seiner tatsächlich gelieferten Energiemenge bewertet.
Für Gewerbe- und Industriekunden sorgt die Berücksichtigung der Erdgasqualität für eine faire und transparente Abrechnung.
Da nicht das Gasvolumen, sondern die tatsächlich gelieferte Energiemenge berechnet wird, bleiben Gaspreise auch bei unterschiedlichen Gasqualitäten vergleichbar.
Welche Rolle spielen H-Gas und L-Gas?
H-Gas
H-Gas besitzt einen höheren Methangehalt und damit einen höheren Energiegehalt.
L-Gas
L-Gas enthält weniger Energie pro Kubikmeter und wird schrittweise durch H-Gas ersetzt.
Für Verbraucher erfolgt die Umstellung in enger Abstimmung mit den Netzbetreibern.
Auf einen Blick
Erdgas besitzt je nach Herkunft unterschiedliche Eigenschaften.
Die Erdgasqualität beeinflusst den Brennwert.
H-Gas enthält mehr Energie als L-Gas.
Abgerechnet wird immer die tatsächlich gelieferte Energiemenge.
Praxis-Tipp von Schnellgas
Praxis-Tipp von SchnellgasDie Qualität des Erdgases wird automatisch bei der Gasabrechnung berücksichtigt. Unternehmen müssen deshalb keine Umrechnung selbst vornehmen. Entscheidend ist die tatsächlich gelieferte Energiemenge in Kilowattstunden – nicht das gemessene Volumen in Kubikmetern.